Aus einer belanglosen Studie über Kundenzufriedenheit stammt der unten stehende Graph, gefunden auf cnet.com. Da ich für meine Bachelorarbeit auch den ein oder anderen Graphen werde erstellen müssen, achte ich auf solche Dinge momentan besonders. An diesem Musterstück kann man sehr schön sehen, was man alles falsch machen kann.
Zum Ersten stehen hier die Ergebnisse fünf vollkommen unterschiedlicher Fragen nebeneinander – und sind trotzdem mit Strichen verbunden. Würde man allein dem Graphen folgen, scheint es einen Anstieg zwischen der Zufriedenheit mit dem Kundenservice um dem PC selbst zu geben. Es ließe sich also ablesen, dass etwa 73% der Kunden zufrieden mit der Hälfte der Summe aus Computer und Service sind. Eine reichlich schwachsinnige Schlussfolgerung.
Der Beschriftung der Achsen folgend müssten es sogar 73 Prozent Prozent sein, denn obwohl der Titel bereits sagt, dass es sich um percentages handelt, sind die Werte trotzdem mit entsprechenden Zeichen versehen.
Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, sind die Werte selbst auch noch suboptimal dargestellt: Die erst bei 50% startende Y-Achse lässt die Unterschiede viel größer erscheinen, als sie tatsächlich sind, und die beiden 82%-Marken liegen nicht einmal auf der gleichen Höhe.
Wer es besser machen möchte, dem sei von ganzem Herzen Edwart Tuftes Buch The Visual Display of Quantitative Information (offensichtlich gerade um ca. zehn Euro reduziert) ans Herz gelegt, das es nicht ohne Grund auf 5340 Zitationen bringt.иконописikoniбългарски икони
Pure Reader verpasst dem Google Reader ein neues, schlichteres Design.

Meine kleine miniRadio-App ist inzwischen so erfolgreich, auf Boerse.bz suchen Leute schon nach Raubkopien davon. Damit bin ich wohl in der obersten Liga der Entwickler angelangt.

Wer es lieber legal mag, kann das Programm aber natürlich nach wie vor für kleines Geld im App Store käuflich erwerben.
Das Beste kommt zum Schluß und ohne weitere Worte: AdBlock. Das war es dann aber auch für heute, versprochen.
Diese Plugins brauch weder eine große Erläuterung noch viele Screenshots. Alle ersetzten Flash-Player durch HTML5s Video-Tag, allerdings jedes für andere Seiten.
Wie so ein HTML5-Player aussieht weiß vermutlich jeder, aber bitte sehr:

Drittes Plugin für heute: Optimize Legibility. Tut, was es sagt, und einmal installiert kann man nie wieder ohne. Mehr als tausend Worte sagt ein Bild:

Unten mit, oben ohne Plugin. Man achte auf den Punkt nach dem V, das „Yo“ in „Youth“ und die fi-Ligatur in „traffic“.
Nachdem es in letzter Zeit ja fast nur noch um Programmierung und Philosophie ging, heute etwas handfesteres: Zwei äußerst empfehlenswerte Safari-Plugins. Das erste nennt sich Beautipedia und mach die Wikipedia deutlich schlichter – unter anderem werden Links nicht mehr blau hervorgehoben und der Fließtext bekommt viel mehr Raum. Die Suche steht oben rechts bereit, hinter dem W daneben steckt ein kleines Menü mit den wichtigsten Wikipedia-Seiten. Das Plugin selbst ist zwar englisch, kommt aber problemlos mit der deutschen Wikipedia klar. So sieht’s aus:

Das zweite Wikipedia-Plugin für heute, Wiki-It, erlaubt es, auf jedes beliebige Wort rechts zu klicken und direkt die Wikipedia danach zu durchsuchen. Auch hier: Plugin englisch, Wikipedia deutsch.

Fast fünf Monate ist es nun her, dass ich meine Hausarbeit zu „Quining Qualia“ als Anfang meiner kleinen Philosophiereihe hier eingestellt habe; höchste Zeit für den zweiten Teil. Heute geht es um den großartigen David Hume, einen meiner Lieblingsphilosophen, und seine Konzeption der Gerechtigkeit in seiner „Untersuchung über die Prinzipien der Moral“. Sechs sauber getexte Seiten ist mein Aufsatz lang, bitte sehr: Gerechtigkeit.pdf
Die deutsche Übersetzung des Textes ist leider nicht frei verfügbar, aber wer sucht, der wird auch finden.
Die Windowsversion von Downloadr wird ab heute (tatsächlich aber schon seit Monaten) offiziell nicht mehr weiterentwickelt. Der Download steht natürlich trotzdem weiterhin unter http://janten.com/downloadr bereit – und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Hier sind die Statistiken von heute:
Number of authenticated users: 10,357
Total calls in the last hour: 4,211
Total calls in the last 24 hours: 54,707
Über zehntausend (!) verschiedene registrierte Benutzer haben sich also den Downloadr besorgt und dann auch authentifiziert. Da das für die allermeisten Funktionen gar nicht vonnöten ist, kann die Dunkelziffer gut und gerne dreimal so hoch liegen. Ungefähr 1,57 Mal in der Sekunde muss Flickr inzwischen eine Anfrage eines Downloadr-Users beantworten. Alles in allem eine Erfolgsgeschichte mit der ich so niemals gerechnet hätte.

Interesse? Download